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Aktuelles Programm

Wie immer nach der Aufführung eines Oratoriums widmen wir uns auch jetzt wieder einem A-capella-Programm plus Lyrik. Noch hat das Programm keinen Namen, doch stehen die ausgewählten Musikstücke und Texte unter dem Dachthema Alkohol mit seinen vielen Facetten. Wir singen handfeste Trinklieder, vom fröhlichen Gelage, von gelösten Zungen, der Wahrheit im Weine, vom Zuprosten mit der Geliebten und vom einsamen Trinker. Dabei streifen wir unterschiedliche Länder und Epochen. Renaissance, Romantik, Klassik und Moderne haben viel zu bieten, wenn es um Ausgelassenes, Verliebtes und Nachdenkliches rund um das (hoch)prozentige Getränk geht. Ein besonderer Reiz unserer A-capella-Programme liegt in der Kombination mit Gedichten und Texten zum Thema, ausgewählt und vorgetragen von Clemens Garbe.

Wer in dieses Programm einsteigen möchte, ist jetzt herzlich willkommen. Nähere Infos über den Chor und das "Schnupperangebot" gibt es hier.

Im Februar 2010 werden wir uns für ein Probenwochende nach Bad Segeberg begeben, Konzerte singen wir vor der Sommerpause. Nach den großen Ferien 2010 beginnt die Probenarbeit für das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Repertoire und frühere Konzerte

2009: Mendelssohn-Jahr: Mendelssohn-Motetten und Paulus-Oratorium

PaulusDas Jahr 2009 ist Mendelssohn-Jahr - es ist der 200. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn. Der Mendelssohnchor Hamburg widmet seinem Namensgeber in diesem Jahr mehrere Konzerte und sang diese gemeinsam mit der Johanneskantorei Norderstedt. Im ersten Halbjahr gab der Chor Auftritte mit Ausschnitten aus dem Paulus, Motetten von Mendelssohn und zeitgenössischer Chorliteratur in Gottesdiensten, kirchlicher Abendmusik, bei der Stunde der Kirchenmusik und der Nacht der Chöre.

Höhepunkt war das Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn. Das Hamburger Abendblatt schreibt:
„Dirigentin Almut Stümke legte mit der "Paulus"-Aufführung ein Meisterwerk vor, zumal sie mit Laien arbeitete. Sie hat die Gabe, ihre Leidenschaft für die Musik auf Sänger und Musiker zu übertragen, sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Respekt vor dem Werk anzustecken. Die Chöre berührten mit ihrem einfühlsamen Gesang Herz und Seelen der Zuhörer, sei es im piano oder forte, sei es romantisch oder hymnisch.“

Mitwirkende waren: als Solisten: Hannah Zumsande (Sopran), Michael Connaire (Tenor), Philipp Niederberger (Bariton) und Mitglieder des Haydn-Orchesters Hamburg.

2008: „Herzenssache“ - Chormusik trifft Lyrik

Beim Projekt Herzenssache drehte sich alles um die Liebe. Wie schon bei den „Die 13 Monaten“ standen auch dieses mal Chormusik und Lyrik im Wechsel. Zwei Liebeslieder-Zyklen aus unterschiedlichen Epochen brachte der Chor zu Gehör und Herz: Die romantischen Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms, begleitet am Klavier, sowie Ausschnitte aus den „Canti d'amor“ von Bernard Rands. Der zeitgenössische, US-amerikanische Komponist hat in diesem A-Capella-Zyklus Gedichte von James Joyce vertont. Den lyrischen Part gestaltete Horst Bretz mit Liebesgedichten aus dem Mittelalter bis zur Neuzeit. Der Mendelssohnchor war mit diesem Programm im Oktober 2008 im Wendland und im November 2008 in Volksdorf, Schnelsen und Langenhorn (bei Letzterm jeweils vor fast vollem Haus) aufgetreten.
Fotos von Auftritten finden Sie hier.

2008: „Comics“ von Bent Lorentzen

Am 15.06.2008 ist der Mendelssohnchor in einem Familienkonzert in der Laeiszhalle Hamburg, anlässlich ihres 100. Geburtstags, aufgetreten. Gemeinsam mit dem Albert-Schweitzer-Jugendorchester, den Musäusmäusen der Schule Iserbrook und unter der Leitung von Manfred Richter hat der Chor das Werk „Comics“ aufgeführt. Die Sprechrolle des Entertainers übernahm Schauspieler Henning Venske. Das Abendblatt schreibt: „[...] Der Enthusiasmus, mit dem das aus Kindern und Erwachsenen gemischte Ensemble unter Leitung von Manfred Richter Urwaldaffen und Außerirdischen eine Stimme verlieh, wirkte unbedingt ansteckend. [...]“

Text und Musik von „Comics“ stammen von dem dänischen Komponisten Bent Lorentzen. Vier Comicgeschichten hat Lorentzen vertont: „Madelaine in Paris“, „Tarzan“ und „Der Elefant“ und „Flash Gordon“, dabei lässt er die Stimmen und die Orchesterinstrumente in einer Weise agieren, welche die Originalbilder beim Zuhören ganz unnötig macht.

Fotos von Proben und Konzert gibt es hier.

2007: »Requiem« von Wolfgang A. Mozart und »Canticles of Light« von Bob Chilcott

Beim Konzert im November 2007 hat das »Requiem« in d-Moll von W. A. Mozart auf dem Programm gestanden. Die 1791 komponierte Totenmesse ist Mozarts letztes Werk. Er starb über der Komposition und hinterließ das »Requiem« unvollendet. Die Schönheit der Musik zieht Zuhörer wie Ausübende immer wieder in ihren Bann. Beeindruckend sind die Klänge der Trauer, von Angst und Schrecken, des Gnadengebets und der Hoffnung.

Dunkelheit, Gebet, Licht und Hoffnung sind Themen der »Canticles of Light« von Bob Chilcott, die vor dem Requiem erklangen. Der britische Komponist wurde 1955 geboren und sang zwölf Jahre lang in dem Ensemble "The King's Singers". Chilcotts Komposition aus dem Jahr 2000 besteht aus drei lateinischen Gesängen: zwei Abendliedern und einem Morgenlied. In den Gesängen zum Abend wird Gottes Schutz für die dunklen Stunden der Nacht erbeten. Das Morgenlied handelt von einem lichtvollen Neubeginn. Neben Chor, Solosopran und dem Orchester tragen Röhrenglocken zu einem fast sphärischen Klang bei.

Fotos von Proben und Konzert gibt es hier.

Weitere Infos und Fotos zu vorherigen Projekten.