Repertoire und frühere Konzerte

Unser aktuelles Programm: J.M. Haydn und P. Heeren

Derzeit bereiten wir unsere nächsten Konzerte vor, die im Juni 2018 stattfinden werden:

Zum einen singen wir das Requiem in c, das Johann Michael Haydn im Jahre 1771 anlässlich des Todes seines damaligen Dienstherren Sigismund Graf Schrattenbach komponierte. Möglicherweise begann Haydn bereits während der kurzen, schweren Krankheit des Fürsterzbischofs mit der Totenmesse, die 2 Wochen nach dessen Ableben aufgeführt wurde. Unter den mitwirkenden Mitgliedern der Hofkapelle waren übrigens auch Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart.

Und zum anderen üben wir fleißig an der Ode von Anakreon des zeitgenössischen Komponisten Peter Heeren. "Wer kennt sie nicht die Tage der Missmutigkeit, an denen schlechte Gedanken oder Angst unsere Gefühle und Gedanken vernebeln? In der Ode, 'der Gebrauch des Lebens', rät Anakreon, das ach so kurze Leben heiter und sinnenfroh zu gestalten. Ein mir willkommener Gedanke, den musikalisch auszudrücken ich große Lust hatte" (Peter Heeren, 2007).

 

Freuen Sie sich auf unsere kommenden Konzerte!
- 09. Juni 2018 um 19:30 Uhr in der Christuskirche Schulau (Feldstr. 32, Wedel)
- 10. Juni 2018 um 18:00 Uhr in Epiphanien (Großheidestr. 44, Hamburg-Winterhude)

   

 2017: Lieder mit und ohne Worte

Konzert Halt_du_die_Treu

Im November 2017 haben wir anlässlich unseres 20-jährigen Bestehens ein abwechslungsreiches Programm aus Liebesliedern mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt, das verschiedene Facetten der Liebe beleuchtete.
Der Reigen der Chorwerke spannte sich von weltlichen italienischen Madrigalen von Heinrich Schütz über Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel sowie von Clara Schumann bis zu Neubearbeitungen von klassischen Volksliedschätzen durch den zeitgenössischen Komponisten Frank Schwemmer.

Außerdembrachten  die jungen Pianisten Henrik Berg und Mayu Sugano  „Lieder ohne Worte“, kleine lyrische Charakterstücke, von Felix und Fanny Mendelssohn zu Gehör.

   

2016: Schwedisch-Deutsche Weihnacht

Sixten_Bach 2016 haben wir ein Weihnachtsprogramm aufgeführt und dabei moderne Musik aus Schweden und barocke Musik aus Deutschland kombiniert: Fredrik Sixten "Ein schwedisches Weihnachtsoratorium" und das "Magnificat" von Johann Sebastian Bach. Der Mendelssohnchor Hamburg und Charlotta Henricson (Sopran) musizierten unter der Leitung von Almut Stümke.
Die Konzerte fanden im Dezember 2016 in St. Trinitatis, Hamburg Altona und in St. Gertrud, Hamburg Hohenfelde/Uhlenhorst statt.
   

2016: 3. Sinfonie "Kaddish" von Leonard Bernstein

ChorKonzertTage Im Rahmen der VDKC ChorKonzertTage 2016 führten wir gemeinsam mit dem Jugendchor St. Michaelis Lüneburg und dem Bergedorfer Kammerchor die 3. Sinfonie "Kaddish" von Leonard Bernstein auf. Bernstein widmete die 1963 entstandene Sinfonie Nr. 3 für Sprecher, Sopransolo, Kinderchor, gemischten Chor und Orchester dem im selben Jahr verstorbenen John F. Kennedy. Folgende Gedanken bewegten Bernstein, als er sich dafür entschied, ein Kaddish zum zentralen Anker seiner Sinfonie zu machen. „Das einzige Thema, das mich momentan wirklich interessiert, ist die große Frage unserer Zeit: Sind wir geschaffen, um zu zerstören, oder gibt es Hoffnung?“. Das Kaddish (aramäisch „heilig, Heiligung“) ist eines der wichtigsten Gebete im Judentum, das u.a. auch zum Totengedenken im Gottesdienst gesprochen wird. Im Wesentlichen ist es eine Huldigung Gottes. Die Sinfonie Nr. 3 geht allerdings darüber hinaus: Sie ist ein "Dialog mit Gott", der zugleich zornige Klage und die Suche nach Frieden beinhaltet.
   

 2015: "Ich muss weg" - Ein Fernweh-Konzert

Ich muss weg Von jeher gibt es Menschen, die unzufrieden mit ihren Lebensumständen sind oder sich völlig fehl am Platze fühlen und die von Veränderung, vom Aufbruch in die Ferne träumen. Seit der Romantik wird dieses Fernweh in der Musik zelebriert. Das Eintauchen in solche Musik erscheint vordergründig als Flucht aus dem Alltag, wird aber zum Ankommen bei sich selbst. Das  Programm "Ich muss weg" des Mendelssohnchores mochte den Zuhörerinnen und Zuhörern also eine neue Welt eröffnen oder sie ankommen lassen in romantischen und modernen Klängen. Es erklang Musik von Franz Schubert (Miriams Siegesgesang), Louis Spohr (Cäcilienhymne), Felix Mendelssohn (Hör mein Bitten), Morten Lauridsen (Nocturne/ Sure On This Shining Night) u.a. für Chor, Sopran und Flügel unter Mitwirkung von Eva-Christina Pietarinen und Cornelia Zach (Sopran), Henrik Berg (Flügel) und unter der Leitung von Almut Stümke.
Die Konzerte fanden im September und November 2015 in der Schwedischen Kirche und der Epiphanien-Kirche in Hamburg, in der Heiligen Familie in Langenhorn und in der Michaeliskirche in Kaltenkirchen statt.
   

 2014-2015: Georg Friedrich Händel - "Der Messias"

Messias Anläßlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls im November 2014 führte der Mendelssohnchor Hamburg gemeinsam mit dem Kantatenchor der Evangelisch-Lutherischen Georgengemeinde Waren/Müritz das Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel auf. Die Konzerte fanden im November 2014 in der Georgenkirche in Waren und im Januar 2015 in der Kirche Sankt Sophien in Hamburg-Barmbek statt.  
   

 2013-2014: "Hör mein Bitten" - Europäische Chormusik der Romantik

Hör mein Bitten

In dem Konzerttitel "Hör mein Bitten" wurde nicht nur die Anfangszeile eines der zentralen Stücke unseres Programms zitiert, einer Motette für Solo, Chor und Orgel von Felix Mendelssohn, sondern es klang auch schon ein Ausschnitt des großen Gefühlspanoramas an: Der sehnsüchtige Ruf nach Heilung und Zur-Ruhe-kommen am fernen Ort.

Die Musik des Konzertprogramms setzte die einzelne Seele in einen Dialog mit Gott, und dieses "Gespräch" wurde mit den wunderbarsten und eindrucksvollsten Mitteln romantischer Komposition dargestellt: Von tiefer Verzweiflung bis zu unbändigem Jubel durften die Mitwirkenden des Abends mit der Stimme und der Orgel "alle Register ziehen".

In vier Aufführungen im November 2013 und Januar 2014 erwartete die ZuhörerInnen Musik von Felix Mendelssohn (Deutschland), August Söderman (Schweden), César Franck und Gabriel Fauré (Frankreich). Es musizierten der Mendelssohnchor Hamburg, Maria Jürgensen (Orgel) und das Kon-Ensemble unter der Leitung von Almut Stümke.

   

 2012: Mozart & Bach & Heeren

Mozart/Bach/Heeren Im November 2012 führte der Mendelssohnchor in zwei Konzerten in Hamburg und Marne das Mozart-Requiem und die Bachkantate BWV 155 "Mein Gott, wie lang, ach lange" zusammen mit einem zeitgenössischen Werk des Kirchenmusikers und Komponisten Peter Heeren auf. "Der Gebrauch des Lebens" ist eine Vertonung der Ode des antiken Dichters Anakreon und wurde 2006 uraufgeführt. Unterstützt wurde der Chor durch Mitglieder des Haydn-Orchesters, sowie durch die Solisten Barbara Kind (Sopran), Alexandra Hebart (Mezzosopran), Stephan Zelck (Tenor) und Paul Möllmann (Bass).
   

 2012: "Ohne Sinn und verkannt"

Ohne Sinn und verkannt "Ohne Sinn und verkannt" vereint in bewährter Weise Chormusik und Lesung. Gesungene Texte von Ringelnatz und Morgenstern halten zum zweimaligen Nachdenken an, und Kompositionen von Friedrichs, Pärt, Führe und anderen bringen diese Gedichte vielfältig zum Klingen. Als Gast haben wir den Saxophonisten Fynn Grossmann eingeladen, mit uns zu musizieren, die Lesung wird wieder von Clemens Garbe übernommen.
   

 2012: Jan Dvorak - "Leviathan"

Jan Dvorak - "Leviathan" "Leviathan" ist ein Musiktheaterprojekt von KOMMANDO HIMMELFAHRT (Dvorak/Fiedler),das die volkstümliche Kunstausübung des chorischen Musizierens in einen konzeptuell, szenisch und musikalisch experimentellen Rahmen stellte. Die biblische Sage vom Meeresungeheuer Leviathan und seine politische Deutung durch Hobbes als Sinnbild des Staates wurde zur Vorlage für eine Beschäftigung mit Masse und Macht. Eine Komposition für Schauspieler, Musiker und bis zu 400 Choristen, an der wir uns am 18. und 19.Februar 2012 bei der Uraufführung auf Kampnagel beteiligten. Diese Zusammenarbeit war für alle beteiligten Choristen. eine Bereicherung!
   

 2011: Carl Orff - "Carmina Burana" mit ElbtonalPercussion

Carmina Burana Im ersten Teil der beiden Konzerte Ende September demonstrierten die vier Schlagwerker von ElbtonalPercussion, welche Vielzahl an Klängen sie ihren Instrumenten entlocken können. Nach der Pause stand die aus mittellateinischen, altfranzösischen und mittelhochdeutschen Texten verfasste Carmina Burana in der Version für Solisten, gemischten Chor, Kinderchor, zwei Klaviere und Schlagwerk auf dem Programm.
Die aus verschiedenen Jahrhunderten überlieferten Texte erzählen von der Sprunghaftigkeit des Glücks und der Liebe, vom Reichtum und vom Genießen sowie von den Gefahren des Glückspiels, des Essens und des Trinkens. Neben dem Arion-Chor des Hamburger Johanneums und ElbtonalPercussion am Schlagzeug standen uns Nadia Belneeva und Franck-Thomas Link als Klavierduo zur Seite. Als Solisten wirkten mit: Ilse-Christine Otto (Sopran), Pelle Prieß (Tenor) und Benno Schöning (Bariton).
   

 

2010-2011: "Rausch" - Chormusik trifft Lyrik

Chormusik trifft LyrikDas A-capella-Programm "Rausch" hat der Mendelssohnchor erfolgreich im Sommer und Herbst 2010 aufgeführt und im Januar 2011 mit 3 weiteren Aufführungen aufleben lassen. Die Chorleiterin Almut Stümke hatte eine Sammlung von Chorliedern zusammengestellt, die sich alle von unterschiedlicher Seite dem Thema Trinken widmen. Von handfesten Feierabendliedern bis zu melancholischen Gesängen eines einsamen Trinkers ist das Spektrum sehr weit gefächert gewesen, auch der Rausch der Liebe und der romantische Weltschmerz wurde besungen. Das Spannungsfeld zwischen Realität und Traumwelt, zwischen Festhalten und Loslassen erklang farbenreich in Kompositionen von Haydn, Brahms, Schubert und in Werken aus dem 20. Jahrhundert. Clemens Garbe las dazu wieder Lyrik und Prosa von Goethe, Baudelaire und Hacke.

2010: Johan Sebastian Bach - Weihnachtsoratorium

WeihnachtsoratoriumUnter der Leitung von Almut Stümke hat der Mendelssohnchor zusammen mit der Johanneskantorei Norderstedt alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach (BWV 248) im Dezember 2010 aufgeführt Der Mendelssohnchor hat die  dabei die Teile I-III gesungen,  die Johanneskantorei die Teile IV-VI. Die Aufführungen fanden in Hamburg und in Norderstedt statt. Als Solisten wirkten mit: Hanna Zumsande (Sopran), Uta Grunewald (Alt), Andreas Preuß (Tenor - Evangelist und Arien) und Jörg Reddin (Bass). Es spielte das Kantaten-Orchester Hamburg.


2009: Mendelssohn-Jahr: Mendelssohn-Motetten und Paulus-Oratorium

Mendelssohn-Motetten und Paulus-OratoriumDas Jahr 2009 ist Mendelssohn-Jahr - es ist der 200. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn. Der Mendelssohnchor Hamburg widmet seinem Namensgeber in diesem Jahr mehrere Konzerte und sang diese gemeinsam mit der Johanneskantorei Norderstedt. Im ersten Halbjahr gab der Chor Auftritte mit Ausschnitten aus dem Paulus, Motetten von Mendelssohn und zeitgenössischer Chorliteratur in Gottesdiensten, kirchlicher Abendmusik, bei der Stunde der Kirchenmusik und der Nacht der Chöre. Höhepunkt war die Aufführung des Paulus-Oratoriums von Felix Mendelssohn. Mitwirkende waren als Solisten: Hannah Zumsande (Sopran), Michael Connaire (Tenor), Philipp Niederberger (Bariton) und Mitglieder des Haydn-Orchesters Hamburg. Das Hamburger Abendblatt schrieb darüber: Dirigentin Almut Stümke legte mit der "Paulus"- Aufführung ein Meisterwerk vor, zumal sie mit Laien arbeitete. Sie hat die Gabe, ihre Leidenschaft für die Musik auf Sänger und Musiker zu übertragen, sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Respekt vor dem Werk anzustecken. Die Chöre berührten mit ihrem einfühlsamen Gesang Herz und Seelen der Zuhörer, sei es im piano oder forte, sei es romantisch oder hymnisch.

2008: "Herzenssache" - Chormusik trifft Lyrik

Herzenssache - Chormusik trifft LyrikBeim Projekt Herzenssache drehte sich alles um die Liebe. Wie schon bei den "Die 13 Monaten" standen auch dieses mal Chormusik und Lyrik im Wechsel. Zwei Liebeslieder-Zyklen aus unterschiedlichen Epochen brachte der Chor zu Gehör und Herz: Die romantischen Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms, begleitet am Klavier, sowie Ausschnitte aus den "Canti d'amor" von Bernard Rands. Der zeitgenössische, US-amerikanische Komponist hat in diesem A-Capella-Zyklus Gedichte von James Joyce vertont. Den lyrischen Part gestaltete Horst Bretz mit Liebesgedichten aus dem Mittelalter bis zur Neuzeit. Der Mendelssohnchor war mit diesem Programm im Oktober 2008 im Wendland und im November 2008 in Volksdorf, Schnelsen und Langenhorn (bei Letzterm jeweils vor fast vollem Haus) aufgetreten.

2008: "Comics" von Bent Lorentzen

Am 15.06.2008 ist der Mendelssohnchor in einem Familienkonzert in der Laeiszhalle Hamburg, anlässlich ihres 100. Geburtstags, aufgetreten. Gemeinsam mit dem Albert-Schweitzer- Jugendorchester, den Musäusmäusen der Schule Iserbrook und unter der Leitung von Manfred Richter hat der Chor das Werk "Comics" des dänischen Komponisten Bent Lorentzen aufgeführt. Vier Comicgeschichten hat Lorentzen vertont: "Madelaine in Paris", "Tarzan" und "Der Elefant" und "Flash Gordon", dabei lässt er die Stimmen und die Orchesterinstrumente in einer Weise agieren, welche die Originalbilder beim Zuhören ganz unnötig macht.Die Sprechrolle des Entertainers übernahm Schauspieler Henning Venske. Das Abendblatt schrieb: "Der Enthusiasmus, mit dem das aus Kindern und Erwachsenen gemischte Ensemble unter Leitung von Manfred Richter Urwaldaffen und Außerirdischen eine Stimme verlieh, wirkte unbedingt ansteckend."

2007: "Requiem" von Wolfgang A. Mozart und "Canticles of Light" von Bob Chilcott

PokamozartBeim Konzert im November 2007 stand das "Requiem" in d-Moll von W. A. Mozart auf dem Programm. Die 1791 komponierte Totenmesse ist Mozarts letztes Werk. Er starb über der Komposition und hinterließ das "Requiem" unvollendet. Die Schönheit der Musik zieht Zuhörer wie Ausübende immer wieder in ihren Bann. Beeindruckend sind die Klänge der Trauer, von Angst und Schrecken, des Gnadengebets und der Hoffnung.

Dunkelheit, Gebet, Licht und Hoffnung sind Themen der "Canticles of Light" von Bob Chilcott, die vor dem Requiem erklangen. Der britische Komponist wurde 1955 geboren und sang zwölf Jahre lang in dem Ensemble "The King's Singers". Chilcotts Komposition aus dem Jahr 2000 besteht aus drei lateinischen Gesängen: zwei Abendliedern und einem Morgenlied. In den Gesängen zum Abend wird Gottes Schutz für die dunklen Stunden der Nacht erbeten. Das Morgenlied handelt von einem lichtvollen Neubeginn. Neben Chor, Solosopran und dem Orchester tragen Röhrenglocken zu einem fast sphärischen Klang bei.

2007: "Die 13 Monate" - Kästnerlyrik trifft Chormusik

Kästnerlyrik trifft ChormusikZu einem Gedichtszyklus von Erich Kästner mit hintersinnigen Natur- und Menschen-Beobachtungen hat Almut Stümke eine Sammlung von Chorliedern zusammengestellt – die Stimmungen und Texte der Chorwerke treten in einen Dialog mit der Lyrik Erich Kästners. Der Mendelssohnchor singt Musik aus dem 15. Jahrhundert über die Romantik bis zur Moderne (zeitgenössische Chormusik sowie Jazzstandards u.ä.). Idee und Lesung von Horst Bretz.

Zuletzt äußerst erfolgreich aufgeführt (zwei Mal fast ausverkauft) wurde das Programm am Wochenende 14./15.10.06 in Trebel, Kreis Lüchow-Dannenberg (Fotos) und in der Epiphanienkirche in HH-Winterhude. "Die 13 Monate" wird 2007 wieder aufgenommen. Die Konzerte fanden Ende Juni / Anfang Juli 2007 in Hamburg statt.

Aus dem Programm:

  • Arne Mällnäs: Bossa buffa
  • Waldemar Åhlén/Carl David af Wirsén: Sommarpsalm
  • Felix Mendelssohn: O Täler weit
  • Fanny Hensel: Im Herbste
  • Joseph Kosma/Andrew Carter: Autumn Leaves
  • Wilhelm Berger: Wie nun alles stirbt und endet
  • Thomas Morley: April is in my mistress face

u.v.m.

2007: Opernprojekt "Die Flut" von Boris Blacher

Anfang März stand der Mendelssohnchor wieder auf der Bühne. Er wirkte bei der Oper "Die Flut" von Boris Blacher mit, einem Projekt des Studiengangs Musiktheater-Regie im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit November 2006 hatte der Chor dieses Stück zunächst musikalisch, seit Beginn des Jahres auch szenisch geprobt. In der Kritik der Hamburger Morgenpost vom 6. März 2007. Dort heißt es unter anderem: "Die forcierte Rhythmik und jazzigen Harmonien des Sandbank-Ensembles unter der Leitung von Christoph Rolfes erinnern an Strawinsky und Bernstein, bilden das Fundament für die glasklaren Gesangslinien des Mendelssohnchors und dessen stimmungsvolle Choreografie." Weitere Kritiken finden sich in der WELT vom 5.3.07 und in der WELT am Sonntag vom 4.3.07.

Boris Blacher komponierte die einaktige Kammeroper 1947. Das Libretto stammt von Heinz Tilden von Cramer. Vier Menschen mit unterschiedlichem sozialen Stand brechen zu einem Ausflug ins Watt auf. Plötzlich steigt das Wasser, die Vier sitzen in der Klemme. Diese prekäre Situation – den kommenden Tod vor Augen – bringt sämtliche gesellschaftliche Normen und Werte ins Wanken. Auf vielschichtigen Ebenen kommen Wahrheiten ans Licht: Es geht um Geld, Liebe und versteckte Sehnsüchte. Der Mensch zeigt in der Not sein wahres Gesicht. Doch dann weicht die Flut zurück und alles wird schlimmer als bisher. Übrig bleibt ein Traum!

2006

In einjähriger Kreativ- und Probenarbeit entwickelte der Chor das abendfüllende Programm "Die 13 Monate - Kästnerlyrik trifft Chormusik". Eine einmalige Kombination der hintersinnigen Texte aus dem gleichnamigen Gedichtszyklus von Erich Kästner mit Chormusik aus verschiedenen Epochen begeisterte das Publikum am Wochenende 14./15.10.06 in Trebel, Kreis Lüchow-Dannenberg und der Epiphanienkirche in Hamburg-Winterhude.

2005

Das Jahr 2005 stand im Zeichen der großen Projekte: Im März wirkte der Chor szenisch an der Opernaufführung von "Orpheus und Eurydike" von C. W. Gluck an der Musikhochschule Hamburg mit. Ein ganz besonderes Erlebnis!!!

Webstream der Aufführung vom 02.03.2005 (Quicktime)

Im November führte der Chor gemeinsam mit der Johanneskantorei Norderstedt anlässlich des 200.Geburtstages von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, ihren "Lobgesang" und ihr "Oratorium nach Bildern der Bibel" sowie die "Berliner Messe" von Arvo Pärt anlässlich dessen 70. Geburtstages auf.

2004

2004 sang der Chor als Gemeinschaftsprojekt mit der Johanneskantorei Norderstedt und dem Hamburger Konservatorium den "Elias" von Felix Mendelssohn. In einem weiteren Konzert sang der Chor die "Liebesliederwalzer" von Johannes Brahms.