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Repertoire
und frühere Konzerte 2008-2004
2008:
„Comics“ von Bent Lorentzen
Am
15.06.2008 ist der Mendelssohnchor in einem Familienkonzert in der
Laeiszhalle
Hamburg,
anlässlich ihres 100. Geburtstags, aufgetreten. Gemeinsam mit
dem Albert-Schweitzer- Jugendorchester,
den Musäusmäusen
der Schule
Iserbrook und unter der Leitung
von Manfred
Richter hat der Chor das Werk „Comics“ des
dänischen Komponisten Bent Lorentzen aufgeführt. Vier
Comicgeschichten hat Lorentzen vertont: „Madelaine in
Paris“, „Tarzan“ und „Der Elefant“ und
„Flash Gordon“, dabei lässt er die Stimmen und die
Orchesterinstrumente in einer Weise agieren, welche die Originalbilder
beim Zuhören ganz unnötig macht.Die Sprechrolle des
Entertainers übernahm
Schauspieler Henning Venske. Das Abendblatt
schrieb: Der
Enthusiasmus, mit dem das aus Kindern und Erwachsenen gemischte
Ensemble unter Leitung von Manfred Richter Urwaldaffen und
Außerirdischen eine Stimme verlieh, wirkte unbedingt ansteckend.
Fotos
von Proben und Konzert gibt es hier.
2007:
»Requiem« von Wolfgang A. Mozart und
»Canticles of Light« von Bob Chilcott
Beim
Konzert im November 2007 hat das »Requiem«
in d-Moll von W. A. Mozart
auf dem Programm gestanden. Die 1791 komponierte Totenmesse ist Mozarts
letztes Werk. Er starb über der Komposition und
hinterließ
das »Requiem« unvollendet. Die Schönheit
der Musik
zieht Zuhörer wie Ausübende immer wieder in ihren
Bann.
Beeindruckend sind die Klänge der Trauer, von Angst und
Schrecken,
des Gnadengebets und der Hoffnung.
Dunkelheit, Gebet, Licht und
Hoffnung sind Themen der »Canticles
of
Light« von Bob Chilcott,
die vor dem Requiem
erklangen. Der britische Komponist wurde 1955 geboren und sang
zwölf Jahre lang in dem Ensemble "The King's Singers".
Chilcotts Komposition aus dem Jahr 2000 besteht aus drei lateinischen
Gesängen: zwei Abendliedern und einem Morgenlied. In den
Gesängen zum Abend wird Gottes Schutz für die dunklen
Stunden der Nacht erbeten. Das Morgenlied handelt von einem lichtvollen
Neubeginn. Neben Chor, Solosopran und dem Orchester tragen
Röhrenglocken zu einem fast sphärischen Klang bei.
Fotos
von Proben und Konzert gibt es hier.
2007:
»Die 13 Monate« - Kästnerlyrik trifft
Chormusik
Zu einem Gedichtszyklus von Erich
Kästner mit hintersinnigen Natur- und Menschen-Beobachtungen
hat Almut Stümke eine Sammlung von Chorliedern
zusammengestellt – die Stimmungen und Texte der Chorwerke
treten in einen Dialog mit der Lyrik Erich Kästners. Der
Mendelssohnchor singt Musik aus dem 15. Jahrhundert über die
Romantik bis zur Moderne (zeitgenössische Chormusik sowie
Jazzstandards u.ä.). Idee und Lesung von Horst Bretz.
Zuletzt
äußerst erfolgreich aufgeführt (zwei Mal
fast ausverkauft) wurde das Programm am Wochenende 14./15.10.06 in
Trebel, Kreis Lüchow-Dannenberg (Fotos)
und in der Epiphanienkirche in HH-Winterhude. »Die 13
Monate« wird 2007 wieder aufgenommen. Die Konzerte fanden
Ende Juni / Anfang Juli 2007 in Hamburg statt.
Aus dem Programm:
Arne Mällnäs: Bossa buffa
Waldemar Åhlén/Carl David af Wirsén:
Sommarpsalm
Felix Mendelssohn: O Täler weit
Fanny Hensel: Im Herbste
Joseph Kosma/Andrew Carter: Autumn Leaves
Wilhelm Berger: Wie nun alles stirbt und endet
Thomas Morley: April is in my mistress face
u.v.m.
2007:
Opernprojekt »Die Flut« von Boris Blacher
Anfang
März stand der Mendelssohnchor wieder auf der Bühne.
Er wirkte bei der Oper »Die Flut« von Boris
Blacher
mit, einem Projekt des Studiengangs Musiktheater-Regie im Forum der
Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit November 2006
hatte der Chor dieses Stück zunächst musikalisch,
seit Beginn des Jahres auch szenisch geprobt.
Eine
Kritik zur Premiere vom 2.3.07 findet sich im Hamburger Abendblatt.
Eine weitere Kritik findet sich in der Hamburger Morgenpost
vom 6.3.07. Dort heißt es unter anderem:
"[...]
Die forcierte Rhythmik und jazzigen Harmonien des Sandbank-Ensembles
unter der Leitung von Christoph Rolfes erinnern an Strawinsky und
Bernstein, bilden das Fundament
für die glasklaren Gesangslinien des Mendelssohnchors und
dessen stimmungsvolle Choreografie.
[...]".
Weitere
Kritiken finden sich in der WELT
v. 5.3.07 und in der WELT am Sonntag
v. 4.3.07.
Worum
ging es in der Oper?
Boris Blacher komponierte die einaktige Kammeroper 1947. Das Libretto
stammt von Heinz Tilden von Cramer. Vier
Menschen mit unterschiedlichem sozialen Stand brechen zu einem Ausflug
ins Watt auf. Plötzlich steigt das Wasser, die Vier sitzen in
der Klemme. Diese prekäre Situation – den kommenden
Tod vor Augen – bringt sämtliche gesellschaftliche
Normen und Werte ins Wanken. Auf vielschichtigen Ebenen kommen
Wahrheiten ans Licht: Es geht um Geld, Liebe und versteckte
Sehnsüchte. Der Mensch zeigt in der Not sein wahres Gesicht.
Doch dann weicht die Flut zurück und alles wird schlimmer als
bisher. Übrig bleibt ein Traum!
Was
war die Aufgabe der Chormitglieder?
Dem Chor kam die Rolle des Erzählers zu. Er stand
während der ganzen Oper kostümiert und szenisch auf
der Bühne . Eindrücke von der Oper gibt es auf der Foto-Seite.
2006
In
einjähriger Kreativ- und Probenarbeit entwickelte der Chor das
abendfüllende Programm »Die 13 Monate -
Kästnerlyrik trifft Chormusik«. Eine einmalige
Kombination der hintersinnigen Texte aus dem gleichnamigen
Gedichtszyklus von Erich Kästner mit Chormusik aus
verschiedenen Epochen begeisterte das Publikum am Wochenende
14./15.10.06 in Trebel, Kreis Lüchow-Dannenberg (Fotos)
und der Epiphanienkirche in Hamburg-Winterhude.
2005
Das
Jahr 2005 stand im Zeichen der großen Projekte: Im
März wirkte der Chor szenisch an der Opernaufführung
von »Orpheus und
Eurydike«
(C. W. Gluck) an der Musikhochschule Hamburg mit. Ein ganz besonderes
Erlebnis!!! (Fotos)
Zeitungsberichte: Welt
Hamburg vom 1.3.2005
Hamburger Abendblatt vom 24.2.2005
Webstream der Aufführung vom 02.03.2005 (Quicktime)
Im
November führte der Chor gemeinsam mit der Johanneskantorei
Norderstedt anlässlich des 200.Geburtstages von Fanny
Hensel,
geb. Mendelssohn, ihren »Lobgesang«
und ihr »Oratorium
nach Bildern der Bibel«
sowie die »Berliner
Messe« von
Arvo Pärt
anlässlich dessen 70. Geburtstages auf.
Zeitungsbericht:
Hamburger Abendblatt - Norderstedt
vom 15.11.2005
2004
2004
sang der Chor als Gemeinschaftsprojekt mit der Johanneskantorei
Norderstedt und dem Hamburger Konservatorium den »Elias«
von Felix Mendelssohn.
In einem weiteren Konzert sang der Chor die »Liebesliederwalzer«
von
Johannes Brahms.
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